Hohe Abwanderung junger Erwachsener sind mehr als nur Tapetenwechsel

Hohe Abwanderung junger Erwachsener sind mehr als nur Tapetenwechsel

1026 Einheimische zwischen 18 und 30 Jahren haben im letzten Jahr die Stadt Bautzen verlassen. Nicht annähernd so viele gleichen Alters sind hinzugezogen. Im ländlichen Raum ist die Differenz meist noch größer. Diese Zahlen sollten die Stadt und die Verwaltungen endlich wachrütteln.

In vielen Fällen geht es dabei nicht nur um einen, leichtfertig abgetanen Tapetenwechsel, sondern vielmehr um eine wirkliche Perspektive, sowohl für Ausbildungssuchende, als auch Studenten, aber auch junge Fachkräfte. Ohne groß Geld in die Hand zu nehmen, kann man durch eine bürgernahe Verwaltung und unbürokratische Hilfe einiges getan werden.

Ein schlechtes Zeichen hingegen setzen die politischen Verantwortlichen. Eine Einladung der JuliA an den Jugendbeirat und die anderen politischen Jugendorganisationen kam weder der Oberbürgermeister der Stadt, Herr Schramm, noch einer der Mitglieder aus dem Stadtrat nach.

Wenn man nicht über die Probleme diskutieren will, kann auch nicht behaupten, an einer Lösung interessiert zu sein!

 

 

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